In Bergbau, Rohstoffgewinnung und Schüttgutförderung müssen Förderanlagen große Materialmengen zuverlässig über lange Strecken bewegen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Antriebe, Trommeln und weitere Komponenten der Fördertechnik.
Förderanlagen im Bergbau und in der Schüttgutindustrie arbeiten häufig unter hoher mechanischer Belastung und über lange Betriebszeiten. Rohstoffe, Erze, Kohle und andere Schüttgüter müssen zuverlässig transportiert werden – auch bei großen Förderleistungen und anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Förderbandtrommeln übernehmen dabei zentrale Funktionen für Antrieb, Bandspannung, Umlenkung und Materialtransport. Konstruktion und Dimensionierung müssen deshalb auf Förderleistung, Kräfte, Bandgeschwindigkeit und Einbausituation abgestimmt sein.
Fördertrommeln müssen Bandzugkräfte, Drehmomente und hohe Betriebslasten dauerhaft aufnehmen können.
Die Komponenten werden entsprechend Förderleistung, Anlagengeometrie und den auftretenden Belastungen dimensioniert.
Robuste Konstruktionen und eine anwendungsgerechte Auslegung unterstützen eine hohe Anlagenverfügbarkeit.
Trommelbeläge und konstruktive Details können auf Reibung, Verschleiß und die jeweiligen Einsatzbedingungen abgestimmt werden.
Die Aufgabe einer Antriebstrommel ergibt sich aus dem gesamten Förderprozess. Welche Leistung muss übertragen werden? Welche Bandkräfte wirken an der Trommel? Unter welchen Umgebungsbedingungen erfolgt der Kontakt? Diese Größen hängen zusammen und bestimmen die technische Ausführung. Wir betrachten deshalb den Kraftfluss vom Antrieb bis zum Förderband und führen die Anforderungen an Konstruktion, Lagerung und Trommelbelag in einer gemeinsamen Auslegung zusammen.
Eine Spanntrommel ist Teil der Spannvorrichtung; eine Umlenktrommel verändert den Verlauf des Förderbandes. In beiden Fällen ergeben sich die Belastungen aus den Bandkräften und der Geometrie der jeweiligen Position. Hinzu kommen Anforderungen an Bandbiegung, Lagerung und Kontaktfläche. Für die Auslegung betrachten wir deshalb die Trommel zusammen mit dem vorgesehenen Bandlauf und den Schnittstellen zur umgebenden Konstruktion.
Die Bezeichnung Flanschwellentrommel beschreibt die konstruktive Ausführung. Welche Lasten zu berücksichtigen sind, ergibt sich weiterhin aus der jeweiligen Aufgabe im Förderer. Deshalb werden die Flanschanbindung und die übrige Trommelkonstruktion gemeinsam ausgelegt. Im Mittelpunkt stehen die Übertragung der Kräfte, die geometrische Abstimmung der Komponenten und die verbindlichen Schnittstellen zu Lagerung und gegebenenfalls Antrieb. Die konkrete Ausführung wird anhand Ihrer Anlagenanforderungen festgelegt.
In einem Gurtbecherwerk beeinflussen Förderhöhe, Beladung und Betriebsablauf die Anforderungen an die Trommeln. Hinzu kommen der Bandaufbau und die Ausführung der Becherbefestigungen. Deshalb wird eine Becherwerkstrommel anhand des zugehörigen Fördersystems ausgewählt. Wir betrachten die Funktion im Kopf- oder Fußbereich, die auftretenden Lasten und die vorhandenen Anschlüsse gemeinsam. Daraus entsteht die Grundlage für eine Konstruktion, die zur jeweiligen Anlagenposition passt.
Bei Steil- und Senkrechtförderern bestimmen die Streckenführung und der Bandaufbau die benötigten Komponenten. Besonders an Übergängen ändern sich Richtung und Kontaktbedingungen. Trommeln und Räder müssen deshalb im Zusammenhang mit dem vorgesehenen Fördersystem betrachtet werden. Wir klären ihre Funktion, die zulässigen Kontaktbereiche und die mechanischen Anforderungen. Daraus wird eine Ausführung abgeleitet, die zum tatsächlichen Bandlauf und zur Geometrie der Anlage passt.
Ein Trommelbelag muss zur Aufgabe der Trommel und zum eingesetzten Förderband passen. An einer Antriebsposition steht die Kraftübertragung im Mittelpunkt; an anderen Stellen können die Anforderungen an Verschleiß und Kontaktbedingungen anders gewichtet sein. Hinzu kommen Feuchtigkeit, Materialeintrag und Temperatur. Für die Auswahl führen wir diese Einflussgrößen zusammen und klären, welche Eigenschaften die Kontaktfläche im tatsächlichen Betrieb erfüllen soll.
Die Auslegung einer Seiltrommel beginnt mit der vorgesehenen Seilführung. Seildurchmesser, aufzunehmende Länge, Zugkraft und Wickelaufbau bestimmen die Anforderungen gemeinsam. Hinzu kommen die konstruktiven Anschlüsse und die Betriebsabläufe der Anlage. KRAFFT stimmt Trommelgeometrie, Rillierung und zugehörige Komponenten auf diese Vorgaben ab. So können die Seilaufnahme und die mechanische Einbindung anhand einer gemeinsamen, eindeutig beschriebenen Aufgabenstellung betrachtet werden.
Innerhalb einer Förderanlage übernehmen Trommeln unterschiedliche Aufgaben. Die Anforderungen an Antriebstrommel, Spanntrommel oder Umlenktrommel unterscheiden sich entsprechend deutlich. KRAFFT entwickelt und fertigt die Trommel passend zu ihrer jeweiligen Funktion innerhalb des Fördersystems.
Antriebstrommeln übertragen das erforderliche Drehmoment auf das Förderband und gehören damit zu den zentralen Komponenten einer Bandförderanlage.
Für einen zuverlässigen Förderbetrieb muss die erforderliche Bandspannung innerhalb des Systems sichergestellt werden.
Umlenk- und Rücklauftrommeln führen das Förderband innerhalb der Anlage und unterstützen einen kontrollierten Bandlauf.
Der Kontakt zwischen Förderband und Trommel beeinflusst Kraftübertragung, Schlupf und Verschleiß.
Bei Becherwerken werden Schüttgüter über vertikale oder stark geneigte Förderstrecken transportiert.
Für Förderanlagen mit großen Steigungen oder vertikalem Materialtransport sind speziell ausgelegte Komponenten erforderlich.
Sie planen eine neue Förderanlage, benötigen eine Ersatz- oder Austauschtrommel oder stellen besondere Anforderungen an Belastung, Abmessungen und Trommelbelag? Senden Sie uns die technischen Daten Ihrer Förderanlage. Unsere Produktexperten prüfen die Anforderungen und unterstützen Sie bei Auslegung, Berechnung und Konstruktion der passenden Trommellösung.